Die 7 kosmischen Gesetze und ihre Anwendung

Warum kompliziert, wenns auch einfach geht?

Laut der griechischen Mythologie existieren sieben hermetische (kosmische) Prinzipien, die dein Leben und deine Existenz beeinflussen und steuern. Sobald du diese Gesetze richtig verstanden hast, bist du in der Lage dein Bewusstsein selbst zu lenken.

Das Wissen über diese hermetischen Lehren wurde lange geheim gehalten und nur an "würdige Empfänger" weitergegeben. Durch den Kybalion im Jahre 1908 wurden diese Gesetzmäßigkeiten durch drei unbekannte Autoren ("die Eingeweihten") auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Schauen wir uns diese sieben Gesetze mal etwas genauer an... 

Die Naturgesetze

1.) Das Prinzip des Geistes - Deine Gedanken werden Wirklichkeit.

Achte immer auf deine Gedanken, denn sie schaffen Materie und formen deine Realität. Wenn du positiv denkst, wird dir auch positives passieren. Alles was du denkst, bestimmt dein Leben und deine Umstände. Was gerade in deinem Leben ist, hast du dir selbst angezogen.

Umso stärker du an etwas denkst, umso schneller wird sich dieser Gedanke in Wirklichkeit verwandeln. Vielleicht fällt es dir schwer, dich von einer bestimmten, negativen Situation zu trennen. Gleiches zieht Gleiches an, Negatives zieht immer Negatives an und Angst wird immer Angst anziehen. Verstehst du das Prinzip?

Wenn du dich ständig am Schlechten orientierst, sinkst du immer tiefer in einen Sumpf voller Depression, Wut oder Trauer. Du ziehst genau das an, was in deinen täglichen Gedanken und Gefühlen auftaucht. Also. Positives Denken zieht Positives an. Glück, Freude und Kraft.

2.) Das Prinzip der Entsprechung - Die Welt ist das Spiegelbild.

Für alles auf dieser Welt gibt es eine Analogie, eine Gemeinsamkeit. Oben und unten, innen und außen, alt und jung, weiblich und männlich, rauh und glatt... Alles ergänzt sich und entspricht sich, jeder Mensch, jede Pflanze und jeder Gegenstand.

Was bedeutet das für dich? Wie du dich im Inneren fühlst, so spiegelst du auch ins Außen. Wenn es dir schlecht geht, dann nimmst du vermutlich dein gesamtes Umfeld negativ wahr und wirst meist mit Ärger, Wut und Unfreundlichkeit konfrontiert. Du siehst in diesem Moment nur das, was du auch sehen möchtest.

Wenn du zB sehr chaotisch bist und absolut keine Energie und Motivation hast deine Wohnung aufzuräumen, dann schlägt sich dieser innere Zustand gleich in deine Außenwelt. Die äußeren Umstände passen sich an, also dein Zuhause ist unordentlich und chaotisch. Falls du dich beschließt dich zusammen zu reißen und dich im Inneren zu verändern, macht sich das auch in deiner ordentlichen, aufgeräumten Wohnung bemerkbar. 😉 Denn - gleiches zieht ja gleiches an.

3.) Das Prinzip der Schwingung - Alles ist in Bewegung.

Dein komplettes Umfeld ist ständig in Schwingung, ständig unter Strom und ständig in Bewegung. Diese Schwingungen gehen vom Sender zum Empfänger und verbinden uns. Kennst du es, wenn du dich von einem Menschen sofort angezogen oder wenn du dich bei jemand anderem überhaupt nicht wohl fühlst? Hast du schon gesehen, dass Pflanzen bei glücklichen Leuten in die Höhe schnellen und bei depressiven, traurigen Menschen schneller welken?

Nach diesem Gesetz haben bestimmte Gegenstände andere Schwingungen, also ein Mensch hat eine andere Schwingung als ein Tier, ein Handy hat eine andere Schwingung als ein Blatt Papier und Ärger schwingt anders als Glück. Also alles schwingt und bewegt sich, dass bedeutet das du alles verändern kannst. Jede Situation, jedes Gefühl, jeder Gedanke und jedes Krankheitssymptom. Laut den hermetischen Prinzipien lässt sich alles verändern, indem du die Schwingung änderst.

4.) Das Prinzip der Polarität - Gegensätze ziehen sich an.

Jeder Pol hat einen Gegenpol, alle Dinge haben zwei Seiten und es gibt überall einen Gegensatz. Gut und böse, hell und dunkel, warm und kalt, Liebe und Hass. Dieses Gesetz besagt, dass alle Dinge zwei Seiten haben. Zwei Gegensätze zwischen den beiden Extremen, wie gleich und ungleich. Eigentlich existieren die Beurteilungen gut und böse nicht. Es ist immer eine Wertung von dir. Was du gut findest, kann dein Gegenüber schlecht finden. Wenn du es schaffst das Urteilen in deinen Gedanken zu streichen, wirst du es leichter haben, deine Gedanken genau nach deiner Vorstellung zu kreieren.

5.) Das Prinzip des Rhythmus - alles ist in ständigem Tanz.

Deine emotionalen Zustände gehen auf und ab, dein Atem fließt ein und aus und die Gezeiten fließen mit Ebbe und Flut. Diese Wirkung kannst du zwar nicht beeinflussen, aber du kannst sie für dich nutzen. Alles besitzt seinen Rhythmus und ist in ständiger Bewegung. Hier geht es speziell um deine mentalen Zustände.

Laut den Hermetikern solltest du deinen eigenen Rhythmus neutralisieren. Wenn du deinen mentalen und emotionalen Zuständen nachgibst, fliegst du hin und her, wie ein Blatt im Wind. Konzentriere dich auf dein Ziel, auf deinen gewünschten Punkt und versuche diese auftauchenden Gedanken oder Gefühle nur zu beobachten, ohne darauf genauer einzugehen. So kannst du mit der Zeit dein Handeln und deine Reaktionen besser einschätzen.

6.) Das Prinzip von Ursache und Wirkung - Karma: Alles hat eine Ursache.

Jede deiner Handlungen hat eine Wirkung. Jede Wirkung wird unumgänglich wieder zu dir zurückkommen. Alles was du jemandem zufügst, wird dir widerfahren. Alles was du denkst oder tust, hinterlässt eine Auswirkung. Deine Gedanken bilden eigene Welten, die genauso real sind wie deine Gefühle. Wenn du jemandem etwas Schlechtes wünschst, schickst du mit deinem Denken diese Energie mit. Genau diese Energie wird eines Tages wieder auf dich zurück treffen, bis der Kreislauf sich schließt.

Karma reicht ewig in die Vergangenheit und gilt ewig für die Zukunft. Du wirst nicht vom Karma belohnt oder bestraft, du bekommst immer deine Taten zurück. Der "Zufall" existiert nicht. Achte deshalb auf deine Worte und deine Handlungen, sie kommen wieder zurück zu dir. Du bist selbst dafür verantwortlich, wie sich dein tägliches Leben gestaltet. Behandle dein Umfeld genau so, wie du auch selbst behandelt werden möchtest. 

7.) Das Prinzip des Geschlechts - alles ist männlich und weiblich.

Dieses Gesetz besagt, dass alles einen männlichen und einen weiblichen Anteil in sich besitzt. Wenn diese Aspekte im Gleichgewicht schwingen, bist du in deiner inneren Mitte. Zum Beispiel sind Kraft, Mut und Ausdauer männliche Teile, während Klugheit, Empathie und Empfangen weibliche Teile sind.

In jeder Form sind die beiden Anteile, weiblich und männlich, vorhanden. Bei den Tieren, bei den Pflanzen und zB in der Elektrizität. Wir benötigen beide Anteile, um ein Ergebnis zu erhalten.

Diese Naturgesetze helfen dir, eine innere Ausrichtung für dein Handeln, inneren Frieden und das Zusammenleben zu finden. Durch ihre Anwendung kannst du zum eigentlichen Schöpfer deines Lebens werden. Sie waren schon immer da und werden immer aktiv sein. Sie wirken in jedem Moment, ob sichtbar oder unsichtbar. Mach was daraus!

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