Vegetarier, aufgepasst!

Kennst du diesen Fleischersatz?

Wusstest du, dass ca. 98% aller tierischen Produkte aus der Massentierhaltung stammen? Dass 9 von 10 Masthähnchen im Laufe ihres Lebens mit Antibiotika behandelt werden? Dass der Verbrauch von Wasser und Energie für die Fleischherstellung viel höher ist, als für pflanzliche Lebensmittel und dass ca. ein Drittel der Weltackerfläche für den Anbau von Tier-Futtermitteln "verschwendet" wird? 

Immer mehr bewusste Menschen hinterfragen den Fleischkonsum und begeben sich auf die Suche nach einer Alternative. Gehörst du schon dazu?

Jeder Supermarkt bietet mittlerweile ein vegetarisches und veganes Sortiment (der Umsatz vegetarischer Gerichte hat sich in den letzten vier Jahren verdreifacht, Tendenz steigend). Als Fleischersatz bieten sich vor allem Soja, Tofu, Seitan, Lupinen, schwarze Bohnen, Kichererbsen, Algen und Pilze an.

Warum Pilze?

Speisepilze eignen sich mit ihrer dichten Textur und ihres Geschmacks perfekt als Fleischersatz. Sie sind sehr eiweiß- und ballaststoffreich und obendrein besitzen 100 Gramm Pilze nur 15-20kcal. Mit ihren wertvollen Aminosäuren und den verschiedenen Aromen bringen sie eine riesengroße Vielfalt in die vegetarische und vegane Küche.

Zuchtpilze sind saisonunabhängig, frei von Schadstoffen und ihnen werden zudem verschiedene Heilwirkungen nachgesagt. In der traditionellen chinesischen Medizin werden Pilze gegen Infektionskrankheiten eingesetzt, oder als cholesterin- oder blutdrucksenkend empfohlen.

Sie werden von deinem Körper sehr gut vertragen, haben durch ihren hohen Ballaststoffanteil positive Auswirkungen auf die Darmgesundheit und beeinflussen deinen Hormonhaushalt (anders als Soja) nicht.

Du kannst die Pilze in etwas Öl anbraten, als Geschnetzeltes verarbeiten oder sogar auf den Grill legen.

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